Finally I've been able to get some xrays onto my laptop; it looks, as if I could have cleared out the hardware supply at the hospital in 'Chur' :-)
Friday, 27 April 2012
Saturday, 14 April 2012
7.3.12. 'Rescue sequence' (detailed account by 'Oli')
Sorry, for the time being only in German...
"Nach meiner Landung sah ich Dich etwa 300- 400m über Maran am Kreisen in der Thermik.
Danach schnallte ich mich los und begann den Schirm zusammenzupacken.
Als ich ein Zischen in der Luft hörte, drehte ich mich um und sah Dich in einer Spirale rund 30m über dem See. Ich schätzte die Spirale auf rund 20m/s. Optisch war sofort klar, dass es sich nicht um einen Piloten handelte, der mit einer Bodenspirale landen wollte. Dafür war der ROD (rate of descent) zu hoch und die Kappe zu stark gegen den Boden gerichtet.
Nach dem Aufschlag habe ich Dich am Himmel über Maran gesucht und erst da wurde mir klar, dass es sich um Dich handelte. Ich habe die Rettung angerufen, die aber schon verständigt worden ist und bin um den See gerannt.
Deine Position war etwa 50m vom Ufer weg, in der Nähe des Parkplatzes beim Bahnhof. Ich kam zu Dir auf den See raus und Maik und der Swiss F/A waren schon bei Dir.
Du warst bei Bewusstsein, konntest die Beine bewegen und die linke, eingeklemmte Schulter verursachte starke Schmerzen.
Auf dem Schnee konnte man den Abdruck sehen, den die Eintrittskante beim Aufschlag verursacht hatte.
Wir haben dann einfach versucht, Dich mit Reden bei Bewusstsein zu halten. Deine wiederholte Bitte, Dich auf den Rücken zu drehen und die Schulter so zu entlasten habe ich abgelehnt.
Das Risiko bezügl. Rücken war mir zu gross und Deine Lage auf der linken Seite wäre auch bei Bewusstlosigkeit fast ideal gewesen.
Nach einiger Zeit, ich schätze etwa 10min, kam das Krankenauto. Die beiden Retter entschlossen sich aber gegen eine Rettung, da ihnen das Risiko im Eis einzubrechen zu gross schien.
Ich lief zu Ihnen raus, um damit zu zeigen, dass das Eis hält und um Schwimmwesten oder Seil zu bekommen. Sie hatten aber nichts dabei und wollten nicht raus.
Beim um den See joggen hatte ich aber gehört, dass die Rega unterwegs ist und kam wieder zu Euch raus.
Kurz darauf hörten wir den Heli (Basis Samedan) und ich nahm den Schirm zusammen.
Der Helikopter landete auf dem Parkplatz und der Rettungssanitäter kam mit dem Arzt zu uns auf den See. Sie brachten allen Schwimmwesten mit und leisteten Dir erste Hilfe. Ich schnitt Dich vom Gurtzeug/ Schirm los und zusammen drehten wir Dich auf die Seite und hoben Dich auf die Vakuummatratze/ Bahre.
Die Regacrew entschied sich für eine Rettung mit der Winde und lud Dich danach auf dem Parkplatz in den Heli.
Ich brachte darauf Deine Ausrüstung ans Ufer, wo die Polizei bereit stand und sie beschlagnahmte.
Später musste ich auf den Posten, wo ich als Auskunftsperson befragt wurde und ein
Protokoll aufgenommen wurde.
Zuvor hatte ich noch Ruth per Telefon verständigt."
>> Vielen Dank Oli für die detaillierte Zusammenfassung!
Bemerkung meinerseits:
Vermutlich war es sogar gut, dass sich die 'Aroser' nicht aufs Eis gewagt haben und die Bergung der REGA überlassen haben; haben die REGA-Leute doch (vermutlich) die wesentlich grössere Erfahrung mit solch komplizierten Unfällen; auch hätte ein Trsp zu Fuss mit der Bahre ans Ufer (ausser Risiken) auch nicht wirklich etwas gebracht und von dort hätte mich die REGA dann ja eh übernehmen müssen, denn ein Trsp mit dem Sanitätsauto nach Chur dürfte wohl kaum zur Diskussion gestanden haben...
"Nach meiner Landung sah ich Dich etwa 300- 400m über Maran am Kreisen in der Thermik.
Danach schnallte ich mich los und begann den Schirm zusammenzupacken.
Als ich ein Zischen in der Luft hörte, drehte ich mich um und sah Dich in einer Spirale rund 30m über dem See. Ich schätzte die Spirale auf rund 20m/s. Optisch war sofort klar, dass es sich nicht um einen Piloten handelte, der mit einer Bodenspirale landen wollte. Dafür war der ROD (rate of descent) zu hoch und die Kappe zu stark gegen den Boden gerichtet.
Nach dem Aufschlag habe ich Dich am Himmel über Maran gesucht und erst da wurde mir klar, dass es sich um Dich handelte. Ich habe die Rettung angerufen, die aber schon verständigt worden ist und bin um den See gerannt.
Deine Position war etwa 50m vom Ufer weg, in der Nähe des Parkplatzes beim Bahnhof. Ich kam zu Dir auf den See raus und Maik und der Swiss F/A waren schon bei Dir.
Du warst bei Bewusstsein, konntest die Beine bewegen und die linke, eingeklemmte Schulter verursachte starke Schmerzen.
Auf dem Schnee konnte man den Abdruck sehen, den die Eintrittskante beim Aufschlag verursacht hatte.
Wir haben dann einfach versucht, Dich mit Reden bei Bewusstsein zu halten. Deine wiederholte Bitte, Dich auf den Rücken zu drehen und die Schulter so zu entlasten habe ich abgelehnt.
Das Risiko bezügl. Rücken war mir zu gross und Deine Lage auf der linken Seite wäre auch bei Bewusstlosigkeit fast ideal gewesen.
Nach einiger Zeit, ich schätze etwa 10min, kam das Krankenauto. Die beiden Retter entschlossen sich aber gegen eine Rettung, da ihnen das Risiko im Eis einzubrechen zu gross schien.
Ich lief zu Ihnen raus, um damit zu zeigen, dass das Eis hält und um Schwimmwesten oder Seil zu bekommen. Sie hatten aber nichts dabei und wollten nicht raus.
Beim um den See joggen hatte ich aber gehört, dass die Rega unterwegs ist und kam wieder zu Euch raus.
Kurz darauf hörten wir den Heli (Basis Samedan) und ich nahm den Schirm zusammen.
Der Helikopter landete auf dem Parkplatz und der Rettungssanitäter kam mit dem Arzt zu uns auf den See. Sie brachten allen Schwimmwesten mit und leisteten Dir erste Hilfe. Ich schnitt Dich vom Gurtzeug/ Schirm los und zusammen drehten wir Dich auf die Seite und hoben Dich auf die Vakuummatratze/ Bahre.
Die Regacrew entschied sich für eine Rettung mit der Winde und lud Dich danach auf dem Parkplatz in den Heli.
Ich brachte darauf Deine Ausrüstung ans Ufer, wo die Polizei bereit stand und sie beschlagnahmte.
Später musste ich auf den Posten, wo ich als Auskunftsperson befragt wurde und ein
Protokoll aufgenommen wurde.
Zuvor hatte ich noch Ruth per Telefon verständigt."
>> Vielen Dank Oli für die detaillierte Zusammenfassung!
Bemerkung meinerseits:
Vermutlich war es sogar gut, dass sich die 'Aroser' nicht aufs Eis gewagt haben und die Bergung der REGA überlassen haben; haben die REGA-Leute doch (vermutlich) die wesentlich grössere Erfahrung mit solch komplizierten Unfällen; auch hätte ein Trsp zu Fuss mit der Bahre ans Ufer (ausser Risiken) auch nicht wirklich etwas gebracht und von dort hätte mich die REGA dann ja eh übernehmen müssen, denn ein Trsp mit dem Sanitätsauto nach Chur dürfte wohl kaum zur Diskussion gestanden haben...
Friday, 13 April 2012
Résumé (so far)
The only thing I can say: I have been EXTREMELY fortunate!
Fortunate in EVERY aspect:
- that I'm not dead/ paralyzed/ drowned in the lake where I crashed (I 'was landed' on the partly frozen lake);
- that I crashed on snow and not on something harder;
- that the accident happened in Switzerland and not anywhere else: extremely experienced Medevac crew (Doctor, assistant, pilot);
- that Medevac arrived within 15minutes; only 12 minutes flight to the
hospital;
- that in that hospital they have a very experienced specialist for
vertebrae 'problems';
- that only my left side (arm/ leg) is affected (apart from my back), so
I can use my 'untouched' right side without restrictions in order to
help me move etc;
- that a very good friend of ours, himself a doctor, lives just 5
minutes from the hospital, so he visited almost every second evening and
was also able to help me understand what was going on ('medically
speaking') and help me take some decisions regarding where to go for
rehab etc
- lucky also that I was in 'Chur', so some of my friends from high
school have been able to visit;
- Rehab now is only a 40 minutes drive from home for Ruth;
Your big question most probably is: what happened?
I have to say that honestly I don't know!
Of course there is some speculation on my part as to what happened, but
it is only speculation!
I wanted to fly an (easy) spiral (3 or 4 turns) above the lake before
landing on the side of the lake.
During this spiral - I assume - I must have lost consciousness;
I didn't (re)act at all: no trying of getting out of the spiral, no
thought of throwing my reserve, no nothing...
And that is also the reason that most probably I'll stop flying -
because I don't have any explanation and therefore the same thing could
happen on my 'next' flight and I'd be none the wiser...
Further more (as I mentioned above) my guardian angel has been working
overtime and I have no intention to get him into the same situation any
time soon.
So I'll be here in rehab at least until April, 27th, then I don't know yet.
I'm hoping that by then I'll be able to handle 'normal lives chores' by
myself/ with only a minimum of assistance and can return home.
Fortunate in EVERY aspect:
- that I'm not dead/ paralyzed/ drowned in the lake where I crashed (I 'was landed' on the partly frozen lake);
- that I crashed on snow and not on something harder;
- that the accident happened in Switzerland and not anywhere else: extremely experienced Medevac crew (Doctor, assistant, pilot);
- that Medevac arrived within 15minutes; only 12 minutes flight to the
hospital;
- that in that hospital they have a very experienced specialist for
vertebrae 'problems';
- that only my left side (arm/ leg) is affected (apart from my back), so
I can use my 'untouched' right side without restrictions in order to
help me move etc;
- that a very good friend of ours, himself a doctor, lives just 5
minutes from the hospital, so he visited almost every second evening and
was also able to help me understand what was going on ('medically
speaking') and help me take some decisions regarding where to go for
rehab etc
- lucky also that I was in 'Chur', so some of my friends from high
school have been able to visit;
- Rehab now is only a 40 minutes drive from home for Ruth;
Your big question most probably is: what happened?
I have to say that honestly I don't know!
Of course there is some speculation on my part as to what happened, but
it is only speculation!
I wanted to fly an (easy) spiral (3 or 4 turns) above the lake before
landing on the side of the lake.
During this spiral - I assume - I must have lost consciousness;
I didn't (re)act at all: no trying of getting out of the spiral, no
thought of throwing my reserve, no nothing...
And that is also the reason that most probably I'll stop flying -
because I don't have any explanation and therefore the same thing could
happen on my 'next' flight and I'd be none the wiser...
Further more (as I mentioned above) my guardian angel has been working
overtime and I have no intention to get him into the same situation any
time soon.
So I'll be here in rehab at least until April, 27th, then I don't know yet.
I'm hoping that by then I'll be able to handle 'normal lives chores' by
myself/ with only a minimum of assistance and can return home.
Wednesday, 11 April 2012
Wald
Between days with snow/ rain, a beautiful spring day here in Wald...
Yesterday (tuesday) therapies have started in earnest; best of all is the daily visit to the pool for 30 minutes - here my body can really relax freed of any weight!
Sunday, 8 April 2012
Wednesday, 4 April 2012
G Force Trainer
In view of the most probable reason for my accident (black-out during spiral) I can only recommend to all PG pilots a training with the G Force Trainer in Malans...
Subscribe to:
Posts (Atom)





